_21_bis_28_HURGHADA/SAHL HASHEESH
Einen Badeurlaub in Nordafrika hatten wir den Mädels versprochen und dieses Versprechen wurde natürlich nicht gebrochen. Eigentlich wollten wir zu dieser Zeit mit dem Unimog an der Atlantikküste Marokkos unterwegs sein, doch nach unserem Rahmenbruch kam bekanntlich alles anders. Statt der Westküste wurde es also nun die Ostküste. Die beiden Ziele teilen zwar eine ähnliche 'DNA', wie wir finden, doch den entscheidenden Unterschied spürt man beim Sprung ins Meer: Kühler Ozean mit Brandung in Agadir gegen die „Badewanne“ des Roten Meeres mit seinen bunten Korallen direkt vor der Haustür.
Seit wir nicht mehr im Unimog wohnen, haben wir nun fast alle Unterkunftsarten durch. Nach den Kanaren mit den verschiedensten Airbnbs, Pensionen und Hotels fehlte eigentlich nur noch das All-Inclusive-Konzept. Mit einem Augenzwinkern muss man sagen, dass besonders für Gunther dieses „Rundum-sorglos-Paket“ das wahre Hardcore-Survival war. Während wir sonst die Einsamkeit der Wüste suchen, wurden wir im neu eröffneten „Al Kasr“ rund um die Uhr verwöhnt.
Die Tage am Roten Meer verflogen zwischen Schnorchelgängen über farbenfrohen Korallenriffen, Ausritten am Strand und einem Bootsausflug, bei dem wir freilebenden Delfinen ganz nah kamen. Rückblickend war die spontane Planänderung genau die richtige Entscheidung. Statt Atlantikwind und Offroad-Pisten gab es diesmal warmes Wasser, Erholung und einfach einmal die Gelegenheit, für ein paar Tage den Kopf frei zu bekommen und gemeinsam Zeit zu verbringen.